Tbilisi Dry Port: ein zentrales Binnendrehkreuz des Mittelkorridors · ABU JORJIA
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Tbilisi Dry Port: ein zentrales Binnendrehkreuz des Mittelkorridors

Mittelkorridor9 Min. Lesezeit

2025 eröffnete Georgien den Tbilisi Dry Port – ein bahnangebundenes Binnen-Containerterminal nahe der Hauptstadt, zu 60 % im Besitz der VAE-Gruppe AD Ports Group neben Georgiens Inveco und Norwegens Wilhelmsen. Ein Trockenhafen ist ein Binnenterminal, das Container, Zoll und Bahn-Straße-Umschlag abseits des Seehafens abwickelt. Hier sind seine Entwicklungsstufen, der heutige Status, die Aussichten und warum er als Asien–Europa-Knoten zählt.

Entwicklungsstufen

  • Gründung: gestartet als Joint Venture (Georgiens Inveco und Norwegens Wilhelmsen).
  • 2024 – strategischer Investor: die VAE-Gruppe AD Ports Group erwarb eine Mehrheitsbeteiligung von 60 % und brachte Kapital und ein globales Hafennetz ein.
  • Mai 2025 – Soft-Launch: das Terminal empfing seine erste Sendung von 30 Containern.
  • 3. Juni 2025 – offizielle Eröffnung. Das Drehkreuz wird in drei Phasen auf ~283.000 m² gebaut.

Aktueller Status

PhaseWas es umfasstKapazität / Investition
Phase 1 (fertig, 2025)Lagerfläche 50.000 m², Klasse-B-Lager 2.500 m², drei 600-m-Gleisanschlüssebis 96.000 TEU/Jahr · 21 Mio. $
Phase 2 (Anfang 2026)4. Gleisanschluss, Klasse-A-Lager 9.800 m²über 200.000 TEU/Jahr · bis 55 Mio. $
Phase 3 (geplant)Lagerfläche bis 100.000 m²bis 286.000 TEU/Jahr

Phase 1 ist in Betrieb: eine 50.000 m² große Containerlagerfläche, ein Klasse-B-Lager, drei 600-m-Gleisanschlüsse und eine Kapazität von bis zu 96.000 TEU pro Jahr, bei einer Investition von 21 Mio. $. Zur Ausstattung gehören drei Reachstacker, zwei Rangierlokomotiven, Gabelstapler und zollzugelassene Waagen.

Lage: 7 km vom internationalen Flughafen Tiflis, 70 km von der armenischen und aserbaidschanischen Grenze, angebunden an Georgiens Bahnnetz und internationale Fernstraßen und die Schwarzmeerhäfen Batumi und Poti bedienend. Funktion: Binnen-Zollabfertigung, Containerlagerung und -konsolidierung sowie Bahn↔Straße-Umschlag.

Entwicklungsperspektiven

Phase 2 (angestrebt für Anfang 2026, bis 55 Mio. $) ergänzt einen vierten Gleisanschluss und ein 9.800 m² großes Klasse-A-Lager und verdoppelt die Kapazität auf über 200.000 TEU/Jahr. Phase 3 bringt das Terminal auf bis zu 286.000 TEU/Jahr mit Lagerflächen bis 100.000 m². Der Hintergrund: Der Mittelkorridor soll bis 2040 bis zu 1,9 Millionen TEU pro Jahr abwickeln – genau solche Binnenkapazität braucht die Route.

Warum er als Asien–Europa-Knoten zählt

Der Trockenhafen liegt an der ~7.000 km langen Transkaspischen Route (eine 10–15-tägige Reise China–Europa) und verbindet das Kaspische und das Schwarze Meer durch Georgien. Er verlagert Zoll und Konsolidierung ins Binnenland – entlastet die Seehäfen – und schafft einen Bahn-Straße-Multimodalpunkt neben der Hauptstadt, dem Flughafen und der armenischen/aserbaidschanischen Grenze. Sein VAE-Eigentum (AD Ports) verbindet Georgien zudem mit dem Golf-Netz und schafft Synergie mit dem Re-Export über die VAE.

Was es für Ihre Fracht bedeutet

ABU JORJIA leitet Sendungen über den Mittelkorridor und Georgien; ein Binnendrehkreuz wie der Tbilisi Dry Port fügt Konsolidierung, Zoll und Bahn-Straße-Umschlag nahe dem Kreuzungspunkt der Region hinzu. Siehe Georgien als Logistikdrehkreuz und die BTK-Eisenbahn.

Fazit

Der Tbilisi Dry Port macht Georgiens Hauptstadt zu einem Binnentor des Mittelkorridors: 2025 mit bis zu 96.000 TEU eröffnet, bis 2026 über 200.000 skalierend und Richtung 286.000. Für Asien–Europa-Fracht über Georgien ist es ein Knoten, den man kennen sollte. ABU JORJIA organisiert die Route durchgängig – senden Sie eine Anfrage.

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Häufige Fragen

Was ist der Tbilisi Dry Port?

Ein bahnangebundenes Binnen-Containerterminal nahe Tiflis, das Container, Zoll und Bahn-Straße-Umschlag am Mittelkorridor abwickelt.

Wann wurde er eröffnet?

Soft-Launch im Mai 2025 (erste Sendung von 30 Containern), offizielle Eröffnung am 3. Juni 2025.

Wem gehört er?

Die AD Ports Group (VAE) hält eine Mehrheit von 60 %, neben Georgiens Inveco und Norwegens Wilhelmsen.

Wie hoch ist seine Kapazität?

Bis 96.000 TEU/Jahr in Phase 1, über 200.000 bis Anfang 2026 und bis 286.000 in Phase 3.

Warum zählt ein Trockenhafen?

Er verlagert Zoll und Konsolidierung ins Binnenland, entlastet die Seehäfen und schafft ein Bahn-Straße-Drehkreuz auf der Asien–Europa-Route.

Wo liegt er?

7 km vom Flughafen Tiflis, 70 km von der armenischen und aserbaidschanischen Grenze; bahnangebunden und Batumi und Poti bedienend.